Martin Tönnes: Radschnellweg nach Düsseldorf

Martin Tönnes tritt für einen Radschnellweg von Ratingen nach Düsseldorf ein. Von Ratingen nach Düsseldorf pendeln täglich 13.000 und von Düsseldorf nach Ratingen 6.000 Menschen, jeweils hin&zurück. Ein Radschnellweg ist ein sinnvoller Beitrag zur Verkehrswende und damit für den Klimaschutz. 
"Ich weiß wie es geht", sagt der grüne Bürgermeisterkandidat quasi in seinem YouTube-Video

Grüne: Unions-Fraktionen mutlos bei Tempo 30

Vor einem Jahr hieß es in der Tagespresse „Politik will Tempo bei Tempo 30 machen“. Die Bürgerunion wollte gar ein strategisches und nachhaltiges Konzept dafür. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, wie in der letzten Ratssitzung wieder einmal deutlich wurde. Auf Antrag der CDU beschlossen der Rat mit der Mehrheit der beiden Unions-Fraktionen und der Stimme des amtierenden Bürgermeisters: „Tempo 30 wird auf dem innenstädtisch gelegenen Teil der Bahnstraße erst vor der Einmündung Graf-Adolf-Straße, auf der Mülheimer Straße hinter der Einmündung Werdener Straße, auf der Düsseldorfer Straße hinter der Kreuzung Hans-Böckler-Straße und auf der Kaiserswerther Straße hinter der Einmündung Suitbertusstraße angeordnet (jeweils in Richtung Innenstadt betrachtet).“

„Das ist mutlos und kraftlos und zeigt, dass Tempo 30 bei der konservativen Mehrheit nur ein Lippenbekenntnis ist!“ sagt Martin Tönnes, der grüne Bürgermeisterkandidat. Innerhalb der Ringe bis zur Düsseldorfer Straße/Stadionring soll überall Tempo 30 gelten, deshalb zeigen die Ratinger Grünen in ihrem soeben verabschiedeten Wahlprogramm klare Kante. Die Ratinger Grünen wollen mehr Mobilität und zusätzliche Verkehrsangebote durch den Ausbau des Radverkehrs mit Radschnellwegen und einen Ausbau bei Bussen und Bahnen schaffen. Voraussetzung, um die Lebensqualität der Innenstadt als Wohnort aber auch als Einkaufsort zu erhalten und zu steigern ist mehr gegenseitige Rücksichtnahme, mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und eine Reduzierung beim Verkehrslärm durch Tempo 30, wie dies auch die Gutachter für den Lärmaktionsplan vorgeschlagen haben. „Andere Städte machen vor, wie eine Attraktivitätssteigerung ihrer Innenstädte durch mehr Aufenthaltsqualität und weniger Verkehrslärm funktioniert. Ratingen gehört leider zu den Städten, die mit CDU und Bürgerunion weiter in die verkehrspolitische Vergangenheit laufen“, so Martin Tönnes abschließend.

Mittschnitt der IHK Wahlarena vom 15.06.2020 mit Martin Tönnes

Mittschnitt online!

Der GRÜNE Bürgermeisterkandidat Martin Tönnes trat am Montag, dem 15.06.2020, in der Wahlarena der IHK Düsseldorf&Kreis Mettmann an. Die IHK-Wahlarena ist ein digitales Format zur Kommunalwahl, dem jedeR per Livestream folgen kann. In diesem diskutieren die Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten der einzelnen Kommunen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern die für die Wirtschaft relevanten Themen.

Martin Tönnes stellte dabei seine politischen Schwerpunkte für Ratingen klar dar: Bezahlbares Wohnen, Mobilitätswende und Klimaschutz sowie Digitale Bildung sollen zur Chefsache werden.

Die Forderung der IHK nach einem Regionalen Mobilitätskonzept bekam volle Unterstützung von dem Bürgermeisterkandidaten der GRÜNEN, da Kirchturmspolitik beim Thema Mobilität für die Menschen und die Wirtschaft keine Zukunftslösungen schaffen kann.
Die Corona-Krise hat schonungslos aufgedeckt, dass unser Wohlstand in Teilen der Wirtschaft auf Kosten von Billiglohn und niedrigen Sozialstandards beruht. Wir brauchen hier ein Umdenken hin zu einer Wirtschaft, deren Grundlagen auf sozialen und fairen Arbeitsbedingungen sowie auf Berücksichtigung der ökologischen Belastungsgrenzen beruhen.

Klicken Sie 1:49 Stunden Spannung hier auf YouTube in den Mittschnitt der bunten von Helmut Rehmsen moderierten Diskussion.

DO 25.06. 19.30h Videokonferenz zu Rassismus in Ratingen

Grüne laden ein.

Wochen nach den furchtbaren Gewalttaten in den USA durch weiße Polizisten an farbigen Bürgern sitzen Entsetzen, Trauer und Wut über den Tod zweier Menschen immer noch tief.
Allen, die sich durch diese Tat unsicher fühlen und die Angst haben, da sie aufgrund ihres Aussehens, ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens, ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Identität oder ihres Engagements auch bei uns zur Zielscheibe rechtsextremen Hasses werden können, möchten wir versichern: Wir werden jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen.
Das Ziel von Rassisten und Rechtsextremen ist, Menschen mit Migrationshintergrund oder anderer Hautfarbe einzuschüchtern und aus dem Alltag zu verdrängen. Unsere laute, vernehmbare Antwort darauf ist: Ihr habt ein Recht auf einen sichtbaren Platz in diesem Land und wir werden alles dafür tun, damit Ihr ihn beanspruchen können. Ihr seid Teil unserer Gesellschaft. 
Gibt es Rassismus auch in Ratingen? Ist das vorstellbar? Ja mussten wir leider hören, den gibt es.  

Daher nehmen die Ratinger Grünen die Vorfälle in den USA zum Anlass,
mit Betroffenen und Interessierten darüber zu sprechen – Corona-bedingt als Videokonferenz zusammen mit unserer Ratsfrau Elizabeth Yeboah und dem Sprecher der Ratinger GRÜNEN Piet Hülsmann. Der Bürgermeister-Kandidat der Ratinger Grünen, Martin Tönnes, wird ebenfalls an der Videokonferenz teilnehmen.

Wir laden Sie ein! Hier der Link zur Videokonferenz am 25. Juni 2020 um 19:30 Uhr: 
https://zoom.us/j/91089148898?pwd=WWdXeXpQNlNoN0VWQlRKbC90WVpQUT09

Außerdem werden die GRÜNEN einen Antrag für eine Anti-Diskriminierungsstelle in den Rat der Stadt Ratingen einbringen.

Grüne: Vorschläge von gestern schaffen keine Zukunft für Ratingen

„Gut gemeint ist nicht immer gut getan“, so kommentiert Martin Tönnes Bürgermeisterkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Vorschläge der Bürgerunion für die Stärkung der Ratinger City. „Wenn wir jetzt öffentliche Gelder in die Hand nehmen, dann müssen wir in die Zukunft der Innenstadt von Ratingen investieren.“

Ratingen benötigt dringend ein Konzept für die Nahmobilität mit einer gezielten Förderung in sichere Radwege und ausreichende Abstellmöglichkeiten. Ein Blick zu unseren Nachbarn in der Niederlanden macht vor, wie eine Stärkung der Innenstädte durch Radverkehrsförderung funktioniert. In den letzten Wochen sind auch in Ratingen eine Vielzahl von Menschen auf das Fahrrad umgestiegen. Das müssen wir für die Zukunft in Ratingen nutzen und weiter ausbauen. Zudem ist längst und bereits mehrfach bewiesen, dass mit der Förderung des Radverkehrs für den Einzelhandel die höchste Kundenrentabilität verbunden ist, denn Radfahrende kommen häufiger in das lokale Geschäft und geben deshalb in der Summe mehr Geld als die autofahrende Kundschaft aus.

Es ist und bleibt ein Fakt. Das Abstellen von Autos in der Innenstadt von Ratingen ist billiger als ein Kurzfahrschein für Busse und Bahnen. Die Konsequenzen sind dann auch klar. Mehr Autoverkehr und verstopfte Straßen. Aus mehr Straßenlärm und mehr Autoabgasen resultiert keine attraktive Einkaufsstadt. Die Grünen im Rat fordern seit Jahren den Ausbau von Bussen und Bahnen und bezahlbare Fahrpreise. Die Vorschläge und Initiativen der Grünen sind regelmäßig am Widerstand von CDU, Bürgerunion und FDP in Ratingen gescheitert. Wir wären heute bei Bussen und Bahnen deutlich weiter, wenn die andern Parteien nicht blockiert hätten.

Dem Einzelhandel in Ratingen wäre auch für die Zukunft am meisten geholfen, wenn der Online-Handel steuerlich anders als der lokale Einzelhandel behandelt würde. Die Senkung der Mehrwertsteuer hätte auf den stationären Einzelhandel beschränkt werden müssen. Statt einer Stärkung der Innenstädte sowie einer Stärkung des lokalen und inhabergeführten Einzelhandels unterstützt die große Koalition in Berlin insbesondere Amazon & Co. Unsere kommunalen Finanzmittel werden nicht ausreichen, um die Benachteiligung unserer lokalen und inhabergeführten Geschäfte durch den Online-Handel auszugleichen. „Die Bundesregierung hat den lokalen und inhabergeführten Einzelhandel auch in Ratingen mit den Problemen alleine gelassen“, so Martin Tönnes abschließend.

Cover Image of Martin Tönnes zum Ablehnen der Resolution zur Seebrücke

Martin Tönnes zum Ablehnen der Resolution zur Seebrücke

 „Die Ratinger Partei, die sich selbst als christlich bezeichnet, lässt das Schicksal der Kinder und deren Familien im Elend der Lager in Griechenland kalt. Der CDU-Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann in der Stadt Hamm ist im Unterschied zur CDU in Ratingen mit seinem Einsatz für schutzsuchende Menschen ein engagiertes Vorbild. Der CDU-Oberbürgermeister in Hamm setzt Maßstäbe an Menschlichkeit, die Orientierung geben und meiner Überzeugung als Bürgermeister-Kandidat der Grünen in Ratingen entsprechen.“

Martin Tönnes

https://seebruecke.org