Digitale Bildung zwei Monate vor der Wahl plötzlich Chefsache

Während die CDU in ihrer Wahlwerbung glatt behauptet, mit der Digitalisierung Ratinger Schulen wäre alles in Ordnung, sieht die Welt beim eigenen Kandidaten Bürgermeister Pesch ganz anders aus. "Im Artikel der Rheinischen Post vom 19.07.2020 verteidigt sich Pesch gegen Vorwürfe aus der Elternschaft", sagt der Grüne Bürgermeisterkandidat Martin Tönnes. Eltern des Kopernikus-Gymnasiums Lintorf reklamierten das Fehlen von Netzanschlüssen und Ausstattungen in den Klassenräumen.

Martin Tönnes weiter: "Die Corona-Krise hat schonungslos offen gelegt, dass Ratingen beim Thema Digitale Bildung in weiten Teilen nicht so weit war, dass der Schulunterricht in virtuellen Klassenräumen stattfinden konnte. In seiner Not muss Bürgermeister Pesch jetzt zugeben, sich selbst erst in den letzten Wochen einen Gesamtüberblick über den recht komplexen Gesamtthemenbereich rund um die Glasfaseranbindung der Schulen in Ratingen, die Ausstattungen zur Digitalisierung des Unterrichts sowie zur technischen Ermöglichung des sogenannten Lernens auf Distanz gemacht zu haben."

"Wir Ratinger GRÜNE wollen mit betroffenen Eltern und Schülern darüber sprechen, was an den Schulen in Ratingen angepackt werden muss, um Digitale Bildung an unseren Schulen sicherzustellen", erklärt Martin Tönnes seinen dialogorientierten Weg für die Zukunft der Digitalen Bildung in Ratingen.

Die Ratinger Grünen laden Digital- und Corona-gerecht am Mittwoch, dem 29.07.2020 ab 18.30 Uhr zu einer Videokonferenz zum Thema Digitale Bildung ein. Wie sieht es an anderen Schulen in Ratingen aus? Wie sind die Schulen angeschlossen, welche Ausstattungen sind vorhanden oder fehlen? Diese und andere Fragen können mit dem grünen Bürgermeisterkandidaten Martin Tönnes und den hierzu eingeladenen Expertinnen und Experten diskutiert werden. Die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting sind auf der Homepage der Ratinger Grünen veröffentlicht: www.gruene-ratingen.de