Grüne: Mehr Verkehrssicherheit in Ratingen



Die Stadt Ratingen steht auf Platz 2 der NRW-Unfallhäufigkeitsliste. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des Unfallatlas NRW des Landesbetrieb Information und Technik NRW. In Ratingen gab es im letzen Jahr 390 Unfälle mit Personenschaden, bei denen 510 Verkehrsteilnehmer verletzt und drei Menschen im Straßenverkehr getötet wurden. Bereits 2018 hatte Ratingen beim Fahrradklimatest katastrophal abgeschnitten. Die Ratinger Grünen möchten Ratingen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen.
"Wir fordern die Verwaltung auf, Unfallschwerpunkte aufzuzeigen und Maßnahmen daraus abzuleiten", so Ute Meier, Spitzenkandidatin der Ratinger Grünen und weiter: "Wir müssen in Ratingen alle Anstrengungen unternehmen, um Menschen zu schützen und unsere Stadt bei der Verkehrssicherheit von diesem unrühmlichen Spitzenplatz runter zu bekommen."
Mit 6,9 Unfällen auf 1.000 Einwohner ist die Gefahr in Ratingen bei einem Unfall verletzt oder getötet zu werden ziemlich genau doppelt so hoch wie in der Nachbarstadt Mettmann mit 3,5 Verkehrsunfällen auf 1.000 Einwohner. Am sichersten leben die Menschen im kreisangehörigen Monheim mit 3 Unfällen auf 1.000 Einwohner. Die GRÜNEN weisen zusätzlich darauf hin, dass selbst in unseren großen Nachbarstädten wie Düsseldorf mit 5,1, Essen mit 3,7, Duisburg mit 4,0 und Mülheim an der Ruhr mit 3,3 die Gefahr bei einen Verkehrsunfall zur verunglücken, deutlich geringer ist wie in Ratingen.

„Ein erster Schritt ist die flächendeckende Einführung von Tempo 30 innerhalb des Wallrings“, stellt Martin Tönnes als Bürgermeisterkandidat der GRÜNEN dar. Nach seiner Auffassung ist Tempo 30 eine kostengünstige und schnell wirksame Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Ratingen.