Vater des Radschnellwegs Ruhr

"Vater des Radschnellwegs Ruhr“, hat mich der damalige Verkehrsminister Groschek bei der Eröffnung des bundesweit ersten Radschnellwegs zwischen Essen und Mülheim genannt. Für mich persönlich weitaus bedeutsamer war aber die Rot-Grüne Entscheidung, den Bau von Radschnellwegen dem Bau von Landestraßen in unserem Land gleichzustellen. Dies war der Durchbruch für den Bau von Radschnellwegen im gesamten Land und die Verantwortung für den Bau des Radschnellwegs Ruhr liegt seitdem beim Landesverkehrsminister. Aus meiner fachlichen und politischen Überzeugung heraus, dass eine Verkehrswende nur mit dem Fahrrad als vollwertigem Verkehrsmittel gelingen kann, war die von mir verantwortete Planung für das Regionale Radwegenetz in der Metropole Ruhr die zukunftsorientierte Fortsetzung für eine nachhaltige regionale Mobilität. Dieser Bedarfsplan für das Regionale Radwegenetz erhielt 2019 den Deutschen Fahrradpreis des Bundesverkehrsministers.